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Highlights meiner Ausbildung

Als ich hörte, dass ich einen Blogbeitrag über die Highlights meiner Ausbildung schreiben darf, machte ich mir erst mal einige Zeit Gedanken darüber. Dann begab ich mich auf die Suche nach den Kalendern von 2018 und 2019. In meinem Regal wurde ich fündig. Zwar waren die beiden Kalender schon leicht verstaubt, jedoch bin ich froh, dass ich diese noch nicht entsorgt habe.

Zusammen mit meinem aktuellen Kalender und den zwei anderen Büchern habe ich jetzt hier gemütlich auf der Couch Platz genommen und lasse die vergangenen zwei Jahre Revue passieren.

 

Interessanter Inhalt

Beim Durchblättern der Seiten muss ich oft schmunzeln. Was man sich doch alles so notiert… Nachdem ich mir nochmal einen Überblick über die Ausbildungszeit verschafft habe, fällt es mir schwer, einzelne Highlights herauszufiltern. Denn die gesamte Ausbildung war für mich eine tolle Zeit und eine spannende Reise. Aber natürlich habe ich auch einige Erlebnisse, welche mir besonders im Gedächtnis geblieben sind.

 

 

Das Abenteuer beginnt

Angefangen hat das Abenteuer der Ausbildung genau am 01. August 2018. Und nein, es kommt nicht allzu oft vor, dass es exakt an diesem Datum losgeht. Das konnte ja schon nur ein gutes Omen sein! Und so trafen sich zwanzig motivierte Menschen, die voller Ungewissheit in die nächsten zwei bzw. drei Jahre starteten. Die erste Zeit war sehr aufregend und man lernte jeden Tag etwas Neues dazu. Doch nach und nach konnten wir die verschiedenen Abteilungen und auch unterschiedlichen Filialen erkunden.

 

 

Ganz besonders wird mir die Zeit, die wir Azubis zusammen verbracht haben, in Erinnerung bleiben. Dabei fällt mir der Outdoortag in Quint wieder ein. Durch geeignete Gruppenspiele und Aufgaben, die wir gemeinsam gelöst haben, lernte man sich immer besser kennen. Auch durch die eine oder andere Azubi-Party kam man mit den Mitazubis ins Gespräch und erfuhr so auch außerhalb der Arbeitszeit in einer lockeren Atmosphäre mehr und mehr über die anderen.

 

 

 

Und die IBUs, die Projekte, …

Nicht zu vergessen sind zudem die zahlreichen IBUs (IBU = innerbetrieblicher Unterricht). Zwar mochten sich manche Themen doch relativ trocken angehört haben, jedoch wurden wir stets aktiv von den Referenten mit einbezogen und konnten so viele nützliche Dinge für die Ausbildung, aber auch für unser ganzes Leben, lernen.

In den Pausen genoss man den einen oder anderen Kaffee und führte gerne einen Plausch mit den anderen Azubis. Was gibt es Neues? Wer hat welche, sowohl positiven als auch negativen, Erfahrungen in letzter Zeit gemacht? Es war immer wieder schön, sich persönlich auszutauschen.

Unerwähnt möchte ich auch die vielen Projekte nicht lassen. Sei es, beispielsweise die Schulbesuche im Rahmen von „azubis@school“ oder die zweimalige Praktikantenbetreuung, an der ich mich beteiligen durfte. Nach anfänglicher Nervosität hat es mir im Endeffekt sehr viel Spaß gemacht und auch mein Selbstvertrauen gestärkt.

 

Und auch die Berufsschule darf nicht fehlen

Insgesamt gut gefallen haben mir außerdem die vier Schulblöcke. Ja, ich weiß, über dieses Thema lässt sich streiten. Während die einen auch gerne zur Berufsschule gegangen sind, denken die anderen eher weniger gern an die Schulzeit zurück.

 

 

Mit Blick in meinen Kalender und die teils sehr anstrengenden Wochen mit bis zu drei/vier Klassenarbeiten, kann ich letztere Gruppe gut verstehen. Da bin ich doch sehr froh darüber, dass ich diese Arbeiten hinter mir habe. Allerdings überwiegen bei mir die positiven Assoziationen, wenn ich an die vier Schulblöcke zurückdenke. Das liegt zum einen insbesondere an dem täglichen Austausch mit Mitazubis, sowohl mit denen der Sparkasse als auch mit denen von anderen Kreditinstituten. Zum anderen habe ich mich natürlich immer gefreut, wenn wir bereits um 13 Uhr schulfrei hatten.

Und das kam zum Glück nicht allzu selten vor. So hatte man den Nachmittag, vorausgesetzt man musste sich nicht um Hausaufgaben kümmern oder anderen Verpflichtungen nachkommen, zur freien Verfügung.

 

Azubis auf Tour

Nicht zu vergessen sind zudem die Ausflüge und Fahrten, die wir erlebt haben. Da wäre die Betriebsbesichtigung der Wein- und Sektkellerei Herres in Trier zu nennen. Durch die Führung entlang verschiedener Produktionsstufen haben wir einen spannenden Einblick in das Unternehmen gewinnen können. Ich war erstaunt über die Größe des Werkes. Denn ich bin viele Jahre lang im Bus an der Produktionsstätte vorbeigefahren und hätte solch eine Fläche von außen betrachtet nicht erwartet.

 

 

Zum krönenden Abschluss eines interessanten Tages gab es, wie sollte es bei dieser Betriebsbesichtigung auch anders sein, eine kleine Verkostung des Sortiments. Der abschließende Besuch im Werksverkauf wurde von vielen nicht ausfallen gelassen. Schließlich kommen die nächsten Feste ganz bestimmt und die soll man ja auch feiern, wie sie fallen.

Letztes Jahr im Dezember fand dann schon die Azubi-Fahrt statt. Früh morgens ging es los. Unser Ziel war der Sitz der LBS in Mainz. Neben einem informativen Vormittag, an dem wir einiges zum Thema Bausparen, aber auch über die Ausbildung dort im Hause, erfahren konnten, lernten wir die Räumlichkeiten der LBS kennen. Nach einer kleinen, sehr leckeren Verstärkung in der Kantine ging es für uns weiter. Eine Stadtführung durch die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz stand auf dem Programm. Bevor wir uns auf den Weg durch die Stadt machten, wurden wir ziemlich umfassend über die berühmten Chagall-Fenster und die darauf abgebildeten Szenen in der Stephanskirche informiert. Die Führung endete auf dem Weihnachtsmarkt, wo wir uns noch einmal mit etwas Herzhaftem oder Süßem versorgen konnten, bevor wir uns mit dem Bus wieder auf den Heimweg machten und ein ereignisreicher Tag zu Ende ging.

 

Nicht nur in die Ferne schweifen

Ganz besonders gefreut hatte ich mich auch auf das Methodentraining im Februar letzten Jahres. Und so ging es für unsere Klasse für zwei Tage nach Kell am See. Allein die Fahrt dorthin war schon ein kleines Abenteuer für sich. Da wir vor „Ewigkeiten“ mal in der vierten Klasse dort im Kreisjugendhaus auf Klassenfahrt waren, war ich gespannt, ob ich dieses wiedererkennen würde. Und ja, sowohl von außen als auch von innen kamen mir die Räumlichkeiten direkt bekannt vor.

Der erste Tag hatte ein volles Programm und war sehr lehrreich. Nach getaner Arbeit hatten wir den Abend zur freien Gestaltung. Wir kamen im Keller des Hauses zusammen, spielten Gesellschaftsspiele und unterhielten uns. Mein Highlight war aber der Tischkicker, der dort im Raum stand. Und so wurde die Geräuschkulisse vom Klackern des Balles, vom Jubeln des Siegerteams oder auch von ein paar Flüchen erfüllt.

Unvergesslich wird für mich die Überraschung um Mitternacht zu meinem Geburtstag bleiben. Durch ein Ablenkungsmanöver kurz zuvor wurde ich skeptisch, was nun passieren würde. Als wir dann aus dem Keller nach oben gingen, war ich begeistert. Ein Geburtstagständchen, ein selbstgebackener, leckerer Kuchen und zahlreiche Gratulanten. Was will man mehr? Damit hatte ich nicht gerechnet. Diese Überraschung war mehr als gelungen!

Die Nacht war noch jung und so verbrachten wir noch einige Zeit sitzend und singend um den Kamin herum. Am nächsten Tag hatten wir erneut ein straffes Programm vor uns, sodass wir erst am späteren Mittag den Heimweg angetreten haben. Am Abend ließ ich dann gemütlich zu Hause im Kreise der Familie meinen Geburtstag ausklingen. Zwei wunderbare Tage gingen damit zu Ende.

 

Das Ende ist in Sicht

Mit Blick in den Kalender geht auch die Zeit der Ausbildung mit schnellen Schritten dem Ende zu. Es ist wirklich der Wahnsinn, wie schnell die Zeit verflogen ist! Kaum hat man die Zwischenprüfung hinter sich, liegt auch schon die Abschlussprüfung unmittelbar bevor.

Ich bin glücklich, dass ich diese tolle Ausbildung erleben durfte und bedanke mich bei allen, die ich in dieser Zeit kennenlernen durfte. Ein besonderer Dank geht an unsere Ausbildungsleiterin, Frau Keul-Schmitt, die immer ein offenes Ohr hatte und einen super Job macht.

Allen, die sich für den Beruf des Bankkaufmannes bzw. der Bankkauffrau interessieren, kann ich eine Ausbildung bei der Sparkasse Trier wirklich nur empfehlen.

 

Louisa Brand, Auszubildende im 2. Lehrjahr

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