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Der zweite Schulblock

Am 27. April war es soweit. Unser zweiter Schulblock der Klasse B startete. Viele glaubten aufgrund der Corona-Situation nicht daran und wir waren alle sehr verwundert, als wir dann mitgeteilt bekommen haben, dass es doch schon am 27. April für uns starten konnte. Wir rechneten eigentlich damit, auch einige Wochen wie der Schulblock A im Homeschooling verbringen zu müssen.

 

Ein etwas anderer Unterricht

Als wir dann Montagmorgen ankamen, wartete unser Klassenlehrer Herr Schmidt (natürlich mit Maske und Sicherheitsabstand) bereits auf uns und wir freuten uns doch sehr, alle endlich wiederzusehen. Allerdings wurden wir in zwei Gruppen mit jeweils acht Leuten aufgeteilt, um die Hygienevorschriften beachten zu können. Somit hatte jede Gruppe einen Tag Schule und einen Tag Homeschooling.

In der Schule wird natürlich auch auf die Sicherheit und die Hygienevorschriften geachtet. Jeder Schüler bekam eine Maske, die man während den Pausen und im Flur anziehen musste und es steht reichlich Desinfektionsmittel zur Verfügung.

 

 

Wir hatten im Keller Unterricht, um somit den Kontakt zu anderen Schülern zu vermeiden. Durch das anfangs ununterbrochene Lüften hatte Corona zwar keine Chance, aber man konnte sich schnell eine Erkältung einfangen, da es wirklich sehr kalt war. Aber mit mitgebrachten Decken und dicken Pullis konnten wir so die nächsten Wochen gut aushalten. Die einzelnen Sitzplätze in der Klasse waren alle mindestens mit 1,5 Meter Abstand verteilt. Es ist sehr ungewohnt alleine zu sitzen, aber wir gewöhnten uns daran.

Der Unterricht verlief schon anders. Es war nicht mehr möglich Arbeitsaufträge in Partner- oder Gruppenarbeiten zu erledigen und den Lehrern blieb nicht viel übrig als Frontalunterricht anzubieten. Doch sie bemühten sich sehr, da es meistens Spaß machte und wir wirklich gerne in die Schule gegangen sind. Durch die geringe Anzahl der Schüler in der Klasse war es ein ganz anderer Unterricht und es konnte auf jeden Einzelnen gut eingegangen werden. Außerdem verstand sich unsere Gruppe super untereinander und wir wuchsen richtig zusammen.

 

Das Lernen zu Hause

Zugegebenermaßen freute ich mich zuerst richtig auf das Homeschooling. Ich dachte an langes ausschlafen, gemütliches frühstücken… Doch ganz so entspannt war es definitiv nicht. Wir bekamen schließlich genug Arbeitsaufträge von den Lehrern.

Die Motivation schon morgens zu lernen oder Hausaufgaben zu machen fiel einigen am Anfang schwer. Doch es nutzte ja nichts, schließlich standen in den letzten beiden Wochen einige Klassenarbeiten an und man gewöhnte sich mit der Zeit auch daran. Um an den Aufgaben nicht zu scheitern, wurden uns Videokonferenzen mit manchen Lehrern angeboten und sie standen uns auch so zu jeder Zeit per Mail zur Verfügung.

 

Fazit

Alles in allem war es trotz der Situation ein wirklich schöner Schulblock, der wie im Flug verging. Die Schule hatte meiner Meinung nach auch wirklich eine gute Lösung für uns gefunden. Denn durch die Abwechslung zwischen Schule und Homeschooling konnte man aufgetauchte Fragen schon sofort am nächsten Tag mit den Lehrern klären und man war nicht komplett auf sich alleine gestellt.

 

Joana Weber, Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr

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