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Ein etwas anderes Sommersemester

Das diesjährige Sommersemester ist, wie die Überschrift schon erkennen lässt, etwas anders verlaufen…

 

Corona! Das Unwort des Jahres. Doch damit hängt es zusammen…

Wie alle Unternehmen musste sich auch die Hochschule Trier an die Corona-Regelungen halten, weshalb in diesem Semester keine Präsenzveranstaltungen stattfinden durften. Die Einrichtung der Hörsäle lässt die Abstandsregelungen leider nicht zu. Also hieß es für mich: Distant-Learning.

Ich konnte mir nicht vorstellen wie das Prinzip funktionieren sollte…
Meine erste Reaktion bestand aus etwas Panik und ganz großer Unsicherheit:
Wie soll ich mir den ganzen Stoff komplett alleine beibringen? Ich kann doch nicht anhand der Skripte ohne Erklärungen der Dozenten den kompletten Stoff des Semesters lernen und verstehen? Muss ich nebenbei noch arbeiten? Wie soll das nur funktionieren?

Ganz schnell wurde mir aber bewusst, dass ich mir die Sorgen umsonst gemacht habe. Arbeiten musste ich nicht! Da ist mir schon ein Riesen-Stein vom Herzen gefallen. Somit saß ich seit Ende März zu Hause und versuchte mich mit dem neuen Vorlesungsverlauf vertraut zu machen.
Die Dozenten gaben sich sehr viel Mühe und nahmen Woche für Woche Lehrvideos auf, die sie auf der Plattform Panopto hochluden.

 

 

Dozenten per Video

Einige filmten sich dabei und andere nahmen lediglich ihre glanzvolle Stimme auf, um uns das Skript zu erläutern und die Vorlesung so praxisnah wie möglich zu gestalten. Also verfolgte ich täglich meinen E-Mail-Account der Hochschule und das Hochschulprogramm Stud-IP, ob neue Lehrvideos zur Verfügung standen und gestaltete mir meinen eigenen Stundenplan von Woche zu Woche neu, da sich die Dozenten, wie ich feststellen musste, leider nicht an die eigentlichen Vorlesungszeiten hielten.

Nach den ersten Wochen habe ich mich langsam an dieses Prinzip des Lernens gewöhnt. Es beruhte auf sehr viel Eigendisziplin, die ich überraschenderweise sehr gut unter Kontrolle hatte.

Neben den Lehrvideos boten manche Dozenten wöchentliche Sprechstunden an, an denen wir Studenten freiwillig teilnehmen und offene Fragen stellen sowie Unklarheiten beseitigen konnten. Zusätzlich gab es zu einem der sechs Module noch ein Tutorium, in dem regelmäßig der Stoff der Vorlesungen wiederholt und die Anwendung der verschiedenen Themen geübt wurde.

Sowohl die Sprechstunden als auch das Tutorium fanden als Zoom-Meeting statt. Das ist eine Art digitaler Chatraum, vergleichbar mit Skype, dem bis zu 25 Personen beitreten können. Die Kamera-Einstellung schien bei den meisten Studenten allerdings defekt zu sein. 😀

 

Beginn der Klausurenphase

Im Laufe des Semesters habe ich einigermaßen kontinuierlich den Stoff der einzelnen Vorlesungen nach und nach schon einmal zusammengefasst, sodass ich während der Klausurenphase nur noch damit lernen konnte und die Zeit nicht damit verplempern musste dies und das noch zusammen zu suchen.

Sehr hilfreich beim Lernen war mir meine Lerngruppe, die wir zu Beginn des Sommersemesters gebildet hatten. Drei Tage vor den jeweiligen Klausuren begannen wir täglich ein Zoom-Meeting zu starten und uns in dem digitalen Chatraum über individuelle Lernerfolge auszutauschen. Ebenfalls haben wir Übungsaufgaben besprochen und standen uns gegenseitig bei fachlichen Defiziten zur Seite.

Des Öfteren musste ein Thema auch mehrmals erklärt werden bis die anderen es verstanden haben, aber das sollte niemanden stören. Wir wollten schließlich, dass jeder ein gutes Ergebnis in der Klausur erreicht.

Ein Zoom-Meeting unserer Lerngruppe für die Klausur des Moduls Jahresabschluss sah beispielsweise so aus:

 

 

Mein Fazit

Trotz der ungewohnten Umstände und dem Home-Office fand ich das etwas andere Sommersemester 2020 richtig gut! Zu Hause nahm ich mir die Zeit eine Vorlesung genau anzuschauen, konzentrierte ich mich auch darauf und ließ mich von nichts Anderem ablenken. Daher war ich produktiver und fokussierter als während den präsenten Veranstaltungen auf dem Hochschulgelände.

Nach Rücksprache mit meinen Kommilitonen scheine ich allerdings die einzige zu sein, die das so empfand. 😀

 

Denise Britten, Duale Studentin

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