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Welche Klischees über Banker stimmen tatsächlich?

Klischees gibt es wohl immer und überall. Doch entsprechen alle Klischees tatsächlich der Wahrheit?
Diese Frage kann ich vorab schon mal mit einem klaren NEIN beantworten. Denn gerade wir Banker kennen die typischen Klischees, die wir wohl zu oft über uns oder unseren Beruf hören.
Klischees gibt es aber nicht nur bei uns, sondern auch im Alltag. Das wohl bekannteste Klischee ist wahrscheinlich, dass "Frauen nicht einparken können".
Dieses Klischee hat sich so in der Welt eingenistet, dass Frauen leider viel zu oft damit konfrontiert werden.
Aber bevor ich von dem heutigen Thema abschweife, ist es an der Zeit aufzuklären, dass nicht alle Bankenklischees der Wahrheit entsprechen.
Hier habe ich mal die gängigsten Klischees aufgezählt und erklärt, wieso die Klischees in den meisten Fällen nämlich nicht der Wahrheit entsprechen.

Das bekannteste Klischee ist wahrscheinlich, dass alle Männer in einer Bank immer noch ausschließlich nur einen Anzug und Krawatte tragen und Frauen ein Kostüm.
Das stimmt allerdings nicht so ganz. Denn die Regeln und Vorschriften in einer Bank haben sich im Laufe der Zeit ziemlich stark verändert. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen müssen bei uns nicht mehr in einem Anzug und mit Krawatte am Schalter stehen.
Mittlerweile sind dunkelblaue oder schwarze Jeans erlaubt sowie das Tragen eines Hemdes ohne Krawatte. Natürlich wird in der Freizeit dann auch das Hemd gerne gegen ein T-Shirt getauscht. Aber in der Bank selbst soll der Berater immer noch dem „typischen Bild entsprechen“.
Für unsere Kund*innen kommt die meist sehr schicke Kleidung als seriös rüber und sie fühlen sich gegebenenfalls noch besser beim Kundenberater aufgehoben.

Allerdings kann das 2. Klischee sehr gut mit dem 1. Klischee verbunden werden, denn Kunden haben leider immer noch den Eindruck, dass Banker meist sehr arrogant und zu selbstsicher auftreten.
Natürlich müssen die Mitarbeiter*innen ein gewisses Maß an Selbstsicherheit an den Tag legen. Denn wir arbeiten tagtäglich mit Geld und versuchen unseren Kunden zu vermitteln, dass sie sich sicher mit uns als Ansprechpartner*in fühlen können. Schließlich repräsentieren wir die Sparkasse Trier!
Selbstverständlich sollten Berater nicht arrogant sein, denn das würde die Bindung zwischen Kunden und Berater ziemlich stark beeinflussen.

Das nächste Klischee wäre, dass Banker nur steif am Computer sitzen und auch in der Freizeit sich selten oder nur wenig bewegen.
Das Klischee stimmt definitiv nicht. Wir in der Sparkasse sind zwar hauptsächlich am Sitzen und beraten unsere Kunden auch ausschließlich im Sitzen, um eine angenehme Atmosphäre zu erhalten. Aber in der Freizeit unternimmt ein Banker genauso gerne etwas wie jede andere Person. Gerade als Ausgleich ist es eine Top Gelegenheit, die Freizeit am Wochenende, im Urlaub oder nach der Arbeit zu nutzen, um dem Alltag zu entfliehen. Somit sammelt man immer mehr Energie und Motivation für den nächsten Arbeitstag.
Denn ein Ausgleich zum Arbeitsleben ist unglaublich wichtig. Vor allem in unserem Beruf sollte man körperlich immer sehr aktiv bleiben. Sonst plagen einen eventuell Rücken- oder Nackenprobleme nach einer gewissen Zeit.

Das letzte Klischee wäre, dass Banker Zahlenschubser sind. Diesem „Klischee“ kann nicht komplett widersprochen werden. Wir arbeiten täglich mit Zahlen, um unseren Kunden bspw. die passende monatliche Kreditrate auszurechnen und anschaulich zu machen. Aber das tun wir zum Wohle unserer Kunden: wir setzen alles daran, um die passende Lösung für unsere Kunden zu finden. Von daher ist der Begriff „Zahlenschubser“ wahrscheinlich eher falsch gewählt.

Denise Diemer, Auszubildende im 2. Lehrjahr

Welche Klischees über Banker stimmen tatsächlich?

Wie ihr seht, sind die meisten Klischees doch etwas übertrieben und stimmen nicht immer, auch wenn das ein oder andere zumindest auf einem Funken Wahrheit basiert.

 

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Kommentare


Marcel Daniel schreibt am 14.10.2022 um 08:53 Uhr:

Wie ihr hier gelesen habt...sind wir gar nicht so schlimm. :)