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Zwischen Social Media und Achtsamkeit

Für die neuen Auszubildenden des Lehrjahrs 2022 fand am 05.10. erneut ein Gesundheitsworkshop statt. Genau wie der Vorherige, wurde uns auch dieser Workshop von der Barmer organisiert und präsentiert.
Vor Beginn des IBU trafen wir uns alle in der Mittagspause und konnten schon anfangen zu überlegen, welche Art von Workshop uns dieses Mal erwartet. Unsere Gruppe wurde durch krankheitsbedingte Ausfälle sehr klein gehalten. Das sollte uns aber nicht von einem spannenden Nachmittag abhalten, denn die Veranstaltung bestand aus den zwei sehr aktuellen Modulen: Social Media Konsum und Achtsamkeit im Alltag.

Social Media Konsum – Werden wir abhängig?

Nachdem unser Dozent uns kurz begrüßte, starteten wir mit einem kurzen Rückblick auf den letzten Gesundheitsworkshop mit der Barmer.
Um die Stimmung etwas aufzulockern, haben wir zu Beginn „Kahoot“ zum Thema Social Media-/Handy-Konsum und –sucht gespielt.
In einer kurzen Gesprächsrunde listeten wir die Vorteile, zum Beispiel die leichte Kontaktaufnahme, die Aktualität und die Inspirationsmöglichkeiten und die Nachteile, unter anderem Cyber Mobbing, das leichte verbreiten von Fake-News und intransparente Datennutzung auf.
Im Anschluss erwartete uns ein Experiment, bei dem alle, die es sich zugetraut haben, ihr Handy für drei Stunden abgegeben haben. Danach wurden wir gefragt, welche Plattformen wir benutzen, bzw. welche Streamingdienste wir abonniert haben und sollten dann an die wichtigsten Plattformen rote Punkte kleben. Es stellte sich heraus, dass für die meisten Instagram, WhatsApp und YouTube am Wichtigsten sind.
Zum Abschluss des ersten Moduls haben wir einen Kurzfilm geschaut, der die Maschen der Social Media Plattformen erklärte. Durch den Film haben wir erfahren, dass wir viele emotionale Beiträge angezeigt bekommen, dadurch länger auf der Plattform aktiv bleiben und zusätzlich anfälliger für Werbung sind.

Ist Achtsamkeit in der Gesellschaft noch möglich?

Nach einer kurzen Pause fuhren wir mit dem zweiten Modul und der Frage: „Was ist Achtsamkeit und sind wir achtsam?“ fort. Im Austausch miteinander fiel uns auf, dass wir viele Kleinigkeiten unterbewusst erledigen und uns selten nur auf eine Sache konzentrieren. Als Beispiel dafür sollten wir unsere Morgenroutine Revue passieren lassen.
Danach haben wir Flipcharts gestaltet, wann bzw. zu wem wir im Alltag achtsam sein sollten. Zusätzlich war unsere Aufgabe auch Situationen zu nennen, bei denen wir nicht achtsam sind.
Wir haben gelernt, dass der tägliche Stress im beruflichen und privaten Alltag und vor allem die häufige Ablenkung durch soziale Medien uns einen achtsamen Umgang mit unserem Umfeld/der Gesellschaft erschwert. Eine wichtige Frage, mit der wir uns in dem Zusammenhang stellen sollten war: Sind wir Mindful (Achtsam) oder Mind Full? Denn oft wollen wir einfach abschalten, sind jedoch voll mit Gedanken und können uns nicht auf unsere Umwelt konzentrieren.
Zum Abschluss stand ein Spiel an, bei dem wir uns in zweiergruppen aufteilen sollten. Unsere Aufgabe war es dem Partner zu vertrauen, indem wir unsere Augen jeweils für zwei Minuten schließen und uns durch den Raum führen lassen sollten.

Zwischen Social Media und Achtsamkeit

Mir hat der IBU über den Social Media Konsum und die Auswirkungen auf den Alltag gut gefallen. Insgesamt war der Tag mit sehr vielen interaktiven Spielen und Aufgaben gestaltet, wodurch uns nicht langweilig war. Außerdem gut gefallen hat mir, dass wir zum Nachdenken und Hinterfragen der Social Media Welt und unserem Konsum angeregt wurden.

Mein Dank geht an die Barmer und Herr Fränkel für diesen Nachmittag.

Paul Hippchen, Auszubildender im 1. Lehrjahr

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Kommentare


Chenoa schreibt am 21.10.2022 um 16:30 Uhr:

Sehr guter Beitrag


Marcel Daniel schreibt am 20.10.2022 um 13:49 Uhr:

Die Barmer macht immer tolle Workshops/IBUs. Als ich die IBU damals abgeschlossen habe, hab ich mir auch auf meinen Social-Media-Apps eine Zeitsperre eingerichtet. Somit verhindert man auch schon gut den Überkonsum.